26.11.16

Abendschule - Meine Erfahrung


Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, habe ich in der Zeit von Januar 2015 bis Oktober 2016 eine Fortbildung in der Abendschule besucht. Ziel dieser Weiterbildung war es, Wirtschaftsfachwirtin zu werden. In meinem heutigen Post möchte ich einige Fragen zu diesem Thema beantworten und euch einen kleinen Überblick zu diesem Thema verschaffen.  


Warum möchtest du dich weiterbilden?

Weil ich mit meinem derzeitigen beruflichen Aufgabengebiet an meinem Arbeitsplatz nicht zufrieden bin. Mit einem höherwertigen Abschluss, in meinem Fall die Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin, hätte ich die Chance auf anspruchsvollere Aufgaben und eine bessere Entlohnung. 


Warum hast du die Abendschule besucht, gibt es diesen Kurs nicht auch in Vollzeit?

Die Fortbildung zur Wirtschaftsfachwirtin gibt es als Vollzeit- sowie Abendkurs. Da ich bereits von zu Hause ausgezogen bin und meine Miete bezahlen muss, kam der Vollzeit-Kurs für mich nicht in Frage - ich war auf das feste Einkommen meines derzeitigen Jobs angewiesen. Einen Antrag auf BAG wollte ich übrigens nicht stellen um den Kurs eventuell doch noch in Vollzeit belegen zu können, dieser Betrag hätte meine Mietkosten und sonstige Ausgaben ohnehin nicht decken können.


Wie viel Geld hat deine Fortbildung gekostet? 

Meine Fortbildung hat ca. 3.800€ gekostet, hinzu kommen jedoch noch Prüfungskosten von jeweils 280€.
 

Wie oft und wie lange hattest du Abendschule? Wie war dein Tagesablauf?

Mein Abendkurs fand jeweils Montag und Mittwoch von 18:00 bis 21:15 Uhr statt. Gearbeitet habe ich von 7:00 bis 15:30 Uhr, anschließend bin ich schnell nachhause gefahren, habe eine Kleinigkeit gegessen, meine Miez versorgt und mich auf den Weg, quer durch die Stadt, in die Abendschule gemacht. Bis ich im Bett lag hat es meistens bis 23:00 Uhr gedauert - fünf bis sechs Stunden später klingelte übrigens schon wieder der Wecker. An den Tagen, an denen ich keine Abendschule hatte, habe ich mich um den Haushalt, das Einkaufen, das Bloggen und sonstige Dinge gekümmert, zu denen ich noch nicht gekommen bin.


War es sehr anstrengend?

Ja, und wie. Wie oben bereits erwähnt hatte ich in den Nächten nach dem Kurs meist nur fünf bis sechs Stunden Schlaf, das schlaucht wirklich unheimlich - besonders wenn man zusätzlich eine ganze Woche fit für die Arbeit sein sollte und nebenbei einen ganzen Haushalt schmeißen muss. In den Prüfungsphasen sind alle Wochenenden dem Lernen zum Opfer gefallen. Dadurch, dass ich die ganze Woche arbeitete, blieb mir nichts anderes übrig, als am Wochenende zu lernen. Bei der Masse an Lernstoff habe ich bereits Monate vor den Prüfungen mit dem Lernen begonnen. Kurz gesagt, habe ich so gut wie zwei Jahre jedes Wochenende gelernt.


Wie viele Prüfungen gibt es?

Es gibt eine Teilprüfung am Ende des ersten Jahres (Oktober 2015), die andere Teilprüfung am Ende des zweiten Jahres (November 2016) und eine mündliche Prüfung nach bestehen beider Teile, in meinem Fall wäre das im Februar 2017. Die Schule endete allerdings schon im Oktober 2016.


Welche Abendschule hast du besucht?

Ich habe meine Weiterbildung bei der IHK in München gemacht.


Würdest du deine Fortbildung weiterempfehlen?

Die Fortbildung zur Wirtschaftsfachwirtin bei der IHK ja, die Abendschule nicht. Als ich mich für diesen Kurs angemeldet habe, klangen zwei Tage Abendschule unter der Woche erst mal nicht schlimm. Bereits nach nur wenigen Wochen habe ich es dann aber auch schon bereut. Das hin- und herfahren, der wenige Schlaf, die ständige Müdigkeit, der große Verlust an Freizeit, das Lernen am Wochenende, der Prüfungsstress, das Gefühl, nie mit etwas komplett fertig zu werden und einfach nicht zur Ruhe kommen zu können. Empfehlen würde ich die Abendschule nur denjenigen, die wenig Wert auf viel Freizeit legen, Single sind (ja, auch eine Beziehung kann unter dem enormen Freizeitverlust leiden!) und im besten Falle noch zu Hause wohnen und sich nicht um einen eigenen Haushalt kümmern müssen. Würde ich noch bei meinen Eltern wohnen und wäre somit nicht auf ein festes Gehalt angwiesen um meine Miete bezahlen zu können, hätte ich den Kurs auf jeden Fall in Vollzeit besucht und mich von meinem Arbeitgeber für den Fortbildungs-Zeitraum beurlauben lassen. Das mag aus meiner Sicht nun alles ein bisschen negativ klingen, ich bin mir aber sicher, dass es genügend Menschen gibt, die mit einer Abendschule (unter den selben Bedingungen wie bei mir) super klarkommen - hier geht es aber um meine persönliche Meinung und ich muss abschließend einfach gestehen, dass eine Abendschule absolut nichts für mich ist/war.


Hat es sich gelohnt?

Diese Frage kann ich momentan leider noch nicht beantworten, da wir die Prüfungsergebnisse erst ende Januar erhalten. Selbstverständlich habe ich viele neue und interessante Dinge gelernt, die ich bestimmt auch das ein oder andere Mal in meinem Beruf anwenden kann. Sobald es Neuigkeiten zu diesem Thema gibt, werde ich diesen Beitrag selbstverständlich editieren und euch ein kleines Update geben, drückt mir die Daumen, dass alles klappt!

 
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21.11.16

ain't my fault

T-Shirt: H&M, Cardigan und Hose: New Yorker, Schuhe: Deichmann

Im letzten Post eine farbige Hose, in diesem ebenfalls und für einen meiner nächsten Outfit-Posts ist wieder ein Look mit farbiger Hose geplant - irgendwie bin ich wohl auf den Geschmack gekommen ;) Zu der grünen Hose gibt es übrigens eine recht traurige Geschichte - zum Glück aber mit Happy End: Vielleicht erinnert sich der ein oder andere ja noch an diesen Look, hier trage ich eine ganz ähnliche Hose, die ich wirklich heiß und innig geliebt habe! Stichwort heiß: Scheinbar musste ich sie mit zu hoher Temperatur in der Waschmaschine gewaschen haben, denn als ich sie zum trocknen aufhängen wollte, kam sie mir schon viel zu klein vor, hoffte aber, dass sich das irgendwie noch gibt, sobald sie trocken und gebügelt ist. Einige tränenreiche Stunden später, musste ich mir eingestehen, dass sie einfach schlicht eingelaufen sein musste und damit untragbar war. Monatelang suchte ich nach einer Alternative, fand aber nirgends eine Hose, die meinem Liebling auch nur annähernd das Wasser reichen konnte - bis vor einigen Wochen: Bei einer ausgiebigen Shoppingtour entdeckte ich das schöne Modell aus dem heutigen Post. Kaum anprobiert, war ich mir schon sicher: das ist DIE Hose, nach der ich seit Ewigkeiten suchte! Nachdem ich sie nun schon einige Male getragen habe, muss ich sogar eines zugeben: sie sieht meinem verunglückten Modell nicht nur recht ähnlich, nein, sie ist sogar noch ein kleines bisschen bequemer! Ende gut, alles gut ;) 

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17.11.16

Max Factor False Lash Epic Mascara


Wie ihr spätestens seit meinem Mascara-Post wisst, habe ich meinen heiligen Gral im Bereich Wimperntusche bereits gefunden. Da ich mich dennoch immer wieder darüber freue neue Produkte kennenzulernen, war ich unheimlich neugierig auf die Max Factor False Lash Epic Mascara, welche mir vor einiger Zeit zugeschickt wurde. Nach einer ausgiebigen Testphase möchte ich nun meine Erfahrung mit euch teilen.

Das auffälligste an der Mascara, die von Max Factor übrigens als 3-Zonen-Bürste beschrieben wird, ist nicht etwa die tolle goldene Verpackung, sondern das etwas außergewöhnliche Bürstchen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen, mir bekannten Bürstchen, besitzt diese Mascara nämlich zum einen eine kugelartige Spitze, welche selbst feinste Härchen wie zum Beispiel die Wimpern im inneren und äußeren Augenwinkel in Szene setzen soll und zum anderen einen Bürstenkörper mit jeweils einer geschwungenen und einer flachen Seite. Die geschwungene Seite des Bürstenkörpers trennt und definiert die Wimpern, die flache Seite trägt die intensivierende Farbformulierung, die natürlichen Glanz verleiht, auf. Jede Wimper wird von der flachen und geschwungenen Seite erfasst, angehoben und erhält damit besonderen Schwung. Hört sich doch ganz interessant an, oder?

Ich persönlich bin wirklich unheimlich begeistert von dieser Wimperntusche: Die Handhabung ist trotz der ungewohnten Spitze kinderleicht, die Mascara trennt die einzelnen Wimpern wunderbar ohne zu verkleben, verleiht einen tollen Schwung und trocknet wirklich unheimlich schnell - kleine, nervige Patzer, die entstehen, sobald man die Augen schließt und die Mascara noch nicht ganz getrocknet ist, sind somit ausgeschlossen. Daumen hoch für diese tolle Wimperntusche, die sich nun in die Sammlung meiner absoluten Lieblinge einreihen darf!



*Das Produkt wurde mir
freundlicherweise kostenlos von
Rossmann zur Verfügung gestellt,
an dieser Stelle vielen Dank dafür.
 
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13.11.16

Bilou - die neuen Sorten


Juhu, es gibt wieder neue Bilou-Sorten! Wer meinen letzten Post über die herrlich duftenden Duschschäume gelesen hat, der weiß, dass ich mir eigentlich schon beim vorherigen Mal eher etwas winterlichere Duft-Richtungen gewünscht hätte. "Lovely Peach" und "Fizzy Berry" sind für mich typische Sommerdüfte, ein Glück das nun mit "Chocolate Cupcake" ein richtiger Weihnachtsduft kreirt wurde. Der neue Duschschaum duftet herrlich intensiv nach Schokoladenplätzchen - ein Traum! Mir kommt der intensive Duft (meiner Meinung nach ist "Chocolate Cupcake" sogar der duftstärkste Bilou-Schaum) gerade recht, ich vermute aber, dass einigen von euch dieser Duft zu viel sein könnte - hier werden sich die Geister scheiden. Habt ihr den neuen Duschschaum schon probiert? Was sagt ihr dazu? Ich persönlich kann im Moment einfach nicht genug davon bekommen! 


Neben der neuen Duschschaum-Sorte gibt es dieses Mal sogar noch ein richtig tolles Extra: Ein kleines Köfferchen aus Pappkarton (Bilou ist eine vegane Marke, daher natürlich auch eine Verpackung aus Pappkarton - Daumen nach oben!) mit drei verschiedenen Schaum-Lotionen und einem pinkfarbenen Handtuch - perfekt als Geschenk! Die beiden Sorten "Tasty Donut" und "Fizzy Berry" gibt es bereits als Duschschaum, "Frosty Lemon", welcher auch eher eine Winter-Edition ist, leider nicht. "Tasty Donut" und "Fizzy Berry" duften haargenau wie die beiden Duschschaum-Varianten, im Fall des pflegenden Schaumes verfliegt der tolle Duft allerdings nicht so schnell, sondern hält sogar einige Stunden an. Und wie funktioniert nun dieser Cremeschaum? Das ist ganz einfach: schütteln, auf die Handfläche sprühen und anschließend in die Haut einmassieren - wie bei einer ganz normalen Bodylotion. Besonders toll finde ich übrigens, dass der Schaum viel ergiebiger ist als eine normale Creme, eine kleine Schaum-Menge reicht tatsächlich aus um sich damit am ganzen Körper einzucremen. Die pflegende Wirkung kann sich ebenfalls sehen lassen: Meine Haut fühlt sich nach dem Eincremen sofort richtig schön geschmeidig und mit Feuchtigkeit versorgt an, perfekt für trockene Winterhaut! Wie ihr seht, bin ich von den neuen Bilou-Sorten richtig angetan, besonders die Cremeschäume finde ich ganz toll - bitte mehr davon!


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08.11.16

Outfits of the Month - Oktober


Juhu, der Oktober ist rum und Weihnachten rückt immer näher! Ich glaube, so sehr wie in diesem Jahr habe ich mich noch nie auf die ruhige, besinnliche Adventszeit gefreut. Wie ich euch schon in einem meiner letzten Posts erzählt habe, neigt sich meine Weiterbildung dem Ende zu - damit verbunden ist natürlich auch eine Abschlussprüfung, die mir übrigens schon diesen Donnerstag und Freitag bevorsteht. Wer würde sich also nicht darauf freuen, die Adventszeit nach all dem Stress in Ruhe genießen zu können? ;) So, nun aber zu meinen Lieblings-Outfits des vergangenen Monats:

Da ich euch in meinem letzten Outfits of the Month noch nicht alle Kleidungsstücke meiner Shoppingausbeute gezeigt habe, werde ich dies nun wie versprochen in diesem Post nachholen. Dieses schöne schwarze Oberteil habe ich bei H&M ergattert, kombiniert zu einem Rock sieht es einfach toll aus, der Reißverschluss gefällt mir dabei besonders gut! 

Oberteil und Rock: H&M


Neben all den gemütlichen Pullovern trage ich im Herbst übrigens auch wahnsinnig gerne flauschige Cardigans und Jacken, diese hier kennt ihr bereits aus diesem Post (meine Güte, waren meine Haare da noch lang!) - kombiniert zu einem Jeanshemd und meinem heißgeliebten schwarzen Rock sieht sie doch aber auch ganz schick aus, findet ihr nicht?

Jacke, Jeanshemd und Rock: H&M


Als ich diese Bluse bei H&M entdeckt habe, war mir sofort klar, das ist Liebe auf den ersten Blick! Die Farbe, das Muster - alles einfach genau mein Geschmack! Ich glaube, diese Bluse hat sich innerhalb kurzer Zeit zu meinem absoluten Lieblingsteil gemausert :)

Bluse und Rock: H&M


Diesen Pullover kennt ihr bereits aus meinem letzten Outfit-Post -  anstatt der Hose kombiniere ich ihn dieses Mal mit meinem schwarzen Rock, welcher übrigens der heimliche Star dieses Outfit-Rückblicks ist (tatsächlich kommt er in jedem Look vor, ist es euch aufgefallen? :D). Auch diese Variante gefällt mir wirklich unheimlich gut! 


Pullover: Zara, Rock: H&M

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02.11.16

would I lie to you

Kette: Primark, Pullover: Pimkie, Hose: New Yorker, Schuhe: Tally Weijl

Warum ich den Herbst so gerne mag? Na wegen all den warmen, kuschligen Pullovern! Obwohl ich dachte, in meinem Schrank befinden sich schon alle möglichen Pullover-Varianten, musste ich mit Entsetzen feststellen, dass mir tatschlich noch ein petrol-grünes Modell fehlt! Da ich ein solches Kleidungsstück aber unbedingt mit meiner neuen roten Hose kombinieren wollte, machte ich mich auf die Suche und wurde auch prompt fündig. Mit den passenden Schuhen und einer goldenen Kette als Accessoire hat sich dieser Look schon nach kurzer Zeit zu meinem absoluten Liebling gemausert. Was sagt ihr zu meinem Outfit, gefällt es euch?

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